BMW SKK Landshut

Zittersieg gegen Neuhausen

altMit 6:2 konnte die erste Frauenmannschaft heute zwei wichtige Punkte gegen die Gäste aus Neuhausen einfahren. So deutlich wie das Ergebnis aussieht, war es jedoch bei Weitem nicht. In einem schwachen Spiel retteten die Hausherrinnen magere 14 Zähler (2977:2963) über die Ziellinie.
Sibylle Lammer und Sabrina Gerstmayr kamen gleich in der Startpaarung so gar nicht in Fahrt. Nach drei Bahnen übernahm Gerti Gutschalk für Sibylle, diese holte mit einer 145-Schlussbahn wichtige Zähler zurück. Insgesamt unterlagen die beiden Michaela Bauer jedoch mit 1:3 (464:478). Sabrina war mit 483 Holz ebenso unzufrieden, konnte aber über ein 2:2 gegen Marianne Moch (474) den ersten Punkt sichern.
In der Mitte schloss sich Claudia Süss mit 490 Holz den mäßigen Ergebnissen an. Aber auch hier ging der Punkt gegen Petra Hager (474) über ein 2:2 an BMW. Kerstin Lammer machte es daneben schon etwas besser. Sie holte ebenso nach 2:2 Sätzen gegen Yvonne Peschl mit 510:482 den dritten MP für die Gastgeber.
Mit einem Polster von 39 Holz schickte man die Schlusspaarung Sabrina Schmidt und Melanie Hofmann auf die Anlage. Neuhausen kam schnell ins Spiel, riss jeweils eine 2:0-Führung an sich und auch das Gesamtergebnis wurde egalisiert. Alles war noch möglich! Melly (492) hatte ebenso einen schlechten Tag und war gegen Daniela Eiglmeier (548) mit 0:4 chancenlos. Sabrina startete nach zwei Bahnen eine tolle Aufholjagd, glich zum 2:2 aus und bezwang Andrea Rauch mit 538:507 noch überraschend deutlich.
Mit diesem glücklichen Sieg belegen die Damen weiterhin den Platz an der Sonne. Um den Faden nicht zu verlieren, müssen sie sich in den nächsten Spielen aber unbedingt wieder steigern.

Dritte mit erfolgreichem Jahresauftakt

Als erstes Team mußte die Dritte im neuen Jahr antreten. Nach der Niederlagenserie zum Ende des letzten Jahres war ein Sieg mehr als nötig. Der TSV Vilsbiburg ist zwar Schlußlicht der Tabelle, trumpfte aber im letzten Heimspiel mit 2567 Holz auf. Da galt es dagegen zu halten. Die Vilsbiburger stürmten gleich los wie die berühmte Feuerwehr. Allerdings entpuppte sich der Angriffselan als

laues Lüfterl. Holger Daser spielte vollkommen unaufgeregt mäßige 407 Holz, konnte seinem Gegner Albert Moosner (390) aller- dings 17 Holz abnehmen. Chris Anker hatte wieder mal einen Lauf. Auf Bahn zwei beim Räumen drei Neuner hintereinander und über neunzig geräumt, kam er auf 432 Holz und zeigte sich durchaus zufrieden. Erich Buchner (412) mußte weitere 20 Holz abgeben. Zwischenstand: +37 Holz. Unsere Mittelpaarung zertrümmerte dann jeglich Hoffnungen der Gäste. Marcel Vogt erzielte sehr gute 439 Holz und nahm Ernst Rieger (387) weitere 52 Holz ab. Dany Wehlauch, der für den verletzten Mathias Wittmann einsprang kam auf 438 Holz und drückte Friedhelm Eggemann (376) förmlich gegen die Wand. 151 Holz Vorsprung waren’s nach den Mittelpaarungen. Sven Wassereck reihte sich nahtlos in den Reigen der 430er ein (435) während Joachim Kluge wieder mal nur in die Vollen mithalten konnte (397). Die Gäste hatten dennoch nicht resigniert. Während Robert Meyer auf 403 Holz kam,
erzielte Andy Rieger mit 459 Holz den Tagesbestwert. Mit 2548:2427 war die Sache recht deutlich. Diese Form gilt es zu konservieren, geht’s doch nächsten Freitag zum Tabellenführer nach Großköllnbach.

Vorsprung verspielt…

Nach der vermeidbaren Niederlage beim EVL zogen die BMW-Damen nun auch bei der BSG Passau den Kürzeren. Claudia Süss musste mit Tanja (verletzt), Kerstin und Sibylle Lammer diesmal gleich auf drei Stammspielerinnen verzichten. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an Martina Wittmann, Roswitha Löffler, Brigitte und Rudi Stark für´s Mitfahren und Aushelfen!
Nun zum Spiel selbst. Dass in Passau keine Rekordergebnisse fallen würden, war vorher allen klar. Dass man jedoch mit enttäuschenden 2790 Holz und einer 1:7-Klatsche nach Hause fahren musste, nicht. Viele Sätze gingen knapp verloren und so bahnte sich die Niederlage recht schnell an. Kein einziges Ergebnis über 500 ist auch in Passau einfach zu wenig und somit geht der Sieg für die Gastgeber völlig in Ordnung.

Die Ergebnisise im Einzelnen:
Hrebetschek H. 2:2 Gerstmayr S. (448:480)
Stockbauer B. 3,5:0,5 Hofmann M. (508:462)
Kinzel M. 2:2 Schmidt S. (488:481)
Lauer B. 4:0 Gutschalk G./ Stark B. (498:438)
Stidl S. 2,5:1,5 Süss C. (506:496)
Maier S. 2,5:1,5 Wittmann M. (451:433)
Endstand BSG Passau 7:1 BMW Landshut (2899:2790)

Nun müssen die BMW´lerinnen dieses Spiel schnell abhaken, die Pause zu Erholung nutzen und sich auf die kommenden Heimpartien gegen Neuhausen und Moosburg konzentrieren. Dort sollten die Punkte unbedingt in Landshut beiben, um weiterhin die Tabellenführung, die man sich nun punktgleich mit den Damen vom EV Landshut teilt, verteidigen zu können.

Erneut rabenschwarzer Tag!

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Am vergangenem Samstag hatte man den TSV Niederstotzingen zu Gast. Hat man das Hinspiel klar verloren, versuchte man sich im Rückspiel auf Wiedergutmachung. Man hatte die Hoffnung, dass die Niederstotzinger beim 1. Spiel in Landshut nicht sofort in Spiel finden werden. Doch es kam wie so oft anders als Gedacht. Die Gäste kamen sofort ins Spiel und holten sich Punkt um Punkt. Harald Klingl (531) hatte erneut keinen guten Tag erwischt (1:3 SP) und musste sich Ulbrich Gernot (580) deutlich beugen. Auch der in der letzten Zeit konstanteste Landshuter Max Wittmann (541) musste gegen Thomas Schweier (570) Federn lassen (1:3). Somit lag man nach dem 1. Durchgang 0:2 und 78 Kegel zurück. Thorsten Kammermeier (560) verlor sein Spiel gegen Denis Annasensl (587) über ein 2:2 SP. Für Daniel Süss gab es an diesem Tag überhaupt nichts zu holen. Mit 556 zu 613 und 0:4 stellten die Gäste den Tagesbesten Michael Reiter. Nun lag man 0:4 und uneinholbaren 162 Kegeln zurück.
Es ging nur noch um Ergebniskosmetik. Armin Hoffmann war es an diesem Tag zu verdanken, dass ein Ehrenpunkt in Landshut blieb. Mit 577 zu 526 von Wehling Wolfgang und 3:1 SP machte er sein Spiel schnell klar.
Für Robert Hoffmann sah es an diesem Nachmittag auch nicht rosig aus. Er erspielte sich nach 2 Durchgängen gute 285 Kegel, musste jedoch dann verletzt die Segel streichen und wurde durch Sven Exner ersetzt.
Robert und Sven erspielten zusammen 529 Kegel, hatten aber gegen Frank Lorenz (587) mit 0:4 SP keine Chance.

Endstand: 1:7 mit 3294:3463

Ab jetzt heißt es definitiv: Abstiegskampf pur! Liegt man jetzt schon 4 Zähler von einem Nichtabstiegsplatz entfernt zurück.
Am nächsten Samstag kommt der Tabellennachbar aus Königsbronn nach Landshut.

Dritte mit der dritten Pleite

„A so a saudummer Tag“ sang einst Konstantin Wecker. Besser hätte er den Wettkampf am Donnerstag abend beim SV Adlkofen nicht beschreiben können. Wieder mußte die Dritte mit zwei Aushelfern antreten, wieder gab’s eine vermeidbare Schlappe. Waren die Gastgeber eher auf mäßigem Niveau unterwegs, wir schaften es, noch schlechter zu sein. Von Beginn an fehlte der Esprit und der Kampfgeist im Team. Marcel Vogt klagte schon beim ersten Schub über den glatten Anlauf und wachsbehaftete Kugeln. Nach mäßiger erster Bahn gab’s nach eine 222er Bahn als Zugabe und ein Endergebnis von 409 Holz. Kontrahent Robert Distler war um 5 Holz besser (414). Franz Goth bot in die Vollen mit 311 Holz die Topleistung des abends und kam in der Endabrechnung auf 404 Holz. Gerade mal „oan Steckan mehra“ wie unser Huhn Michi mit 403 Holz. demnach war alles noch im machbaren Bereich.

In der ertsen Mittelpaarung dann Not gegen Elend. Herbert Vilsmeier (370) und Stefan Kössl (366) wären an diesem Abend besser auf der Couch geblieben, es ging einfach gar nix z’samm. Trotzdem war „no ois easy“. Karl Drahtschmidt (409)  vergrößerte den Adlkofener Vorsprung deutlich. In die Vollen knöpfte er Helmut Simbürger (369) nur fünf Holz ab, aber beim Abräumen warens weitere 35 ! Mit deutlichen gestiegenem Druck ging Sven in die Partie. Gegen Johann Meier (396) bot Wassereck (408) eine passable Vorstellung und konnte zwölf Holz aufholen. Die restliche 38 hatte er dem Käpten übrig gelassen. Das Duell gegen Erich Englmaier mußte die Entscheidung bringen. Auf die Vollen konnte Joachim Kluge tatsächlich 39 Holz gut machen, allein beim Abräumen verlor er wieder 42, weil irgendwie gar nix passte. Viele Fehler, keine Anschübe, „lauta Oanzeine“. Englmaier 398: Kluge 395; Entstand: 2391 zu 2350. Schlecht gegen grottenschlecht. Gott sei Dank ist jetzt erst mal Weihnachtspause. Vielleicht läuft’s im Januar wieder besser. Die Dritte wünscht allen Mitgliederndes BMW SKK Landshut sowie allen Sportkeglern eine gesegnete Weihnacht, “ an guad’n Rutsch“ sowie einen erfolgreichen Start ins Jahr 2016.