Gerade noch gutgegangen, so lautet das Fazit aus der Partie der Vierten am Samstag gegen RW Reisbach I. Die 62 Holz Vorsprung beim 2351: 2289 Heimsieg täuschen über den Verlauf hinweg. Das Gesamtergebnis zeigt die Schwäche in beiden Teams. Insgesamt nur vier Vierhunderter, ist eindeutig zu wenig. Die Landshuter Startpaarung hatte so seine liebe Mühe. Walter Zimmer musste nach sechzig Schub ( 221) gegen Thomas Haas (147) ausgewechselt werden und Michi Huhn (407) kämpfte eisern, schweigsam aber wild entschlossen gegen den Fluch der Heimbahnen. Aber es nutzte nix, die Gäste erspielten sich durch Stefan Schmid ( 373) und den starken Thomas Ingerl ( 434) einen erklecklichen Vorsprung von tw. über sechzig Holz. Die Mittelpaarung arbeitete unter dem Motto: „dem Schlußpaar ja ned z‘ leicht macha“. Peter Steindl mit seinem ersten Einsatz seit über einem halben Jahr stellte abrupt auf die Lochkugel um ( 371) und unser Fischerkönig Georg Wild fischte sprichwörtlich im Trüben mit seinen 348. Gott sei Dank verspürte der Gegner keinerlei Lust, dies auszunutzen. Rainer Brandhuber ( 353) und Walter Geishauser ( 356) liesen die Landshuter wieder hoffen. Wie so oft lag die Entscheidung auf den Schultern der beiden Schlußpaare. Die Gäste konnten diesmal nicht überzeugen. Die sonst so starken Peter Reischer ( 374) und Ernst Ingerl ( 399) mussten fast tatenlos zusehen, wie ein konstant starker Stefan Kössl ( 439) und Kapitän Joachim Kluge ( 418) den Spies noch umdrehten und den 2351:2289 Heimsieg sicherten. Berühmt war das nicht, aber zum Sieg hat es gereicht. Für die beiden nächsten Spiele am Dienstag gegen Eichbaum und am Samstag in VIB müssen die Jungs schon noch ein paar Körner drauflegen. So leicht ist’s nicht alle Tage.